Wahlpflicht

Visual Transformation – Apparative Medien und ihre Entwurfsmethoden in der Gestaltung

KuM: Modul D, Projektstudium, Gruppe A
Automatisierte Transformation von Farbe, Form, Typografie und Bild bieten ein großes visuelles und experimentelles Potenzial für multimediale Formate. Algorithmen, sensorische Eingaben, Partizipation am Werk – das sind die Produktions-, und Rezeptionsmethoden, welche audiovisuelle Live Performances, Video-Installationen, Video Mapping oder VJ-Sets bestimmen: Grafik wird in einem nicht endenden Stream erzeugt, transformiert und präsentiert.

Die Aufgabe: Formfindung durch einen generierten, automatisierten Prozess. Der Entwurf stellt sich quasi selbst her – als freier künstlerischer Ausdruck oder als angewandte Lösung. Mögliche Tools für Grafik, Simulation und Animation: Processing, Echtzeit-Multimedia, VJ Software, Videomapping...

Anhand von Bildbeispielen blicken wir in die Entwicklung der Medienkunst: Die „Entfernung“ des Künstlers vom Werk findet seinen Ursprung im Begriff der konkreten Kunst. Computerkunst, Maschinengestaltung und die Mensch-Computer-Interaktion führen zum Begriff der „generativen Gestaltung“.

Weitere Impulse bietet eine Exkursion (geplant zwischen 23. März 2020 bis 26. März 2020) zum »Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe«. In einer außergewöhnlichen Zusammenstellung präsentiert das ZKM die Hauptwerke seiner weltweit einzigartigen Medienkunstsammlung.

Am gleichen Ort und ebenso zur Thematik die Ausstellung »bauhaus.film.expanded«. Sie greift ein Idee auf, die der Bauhausdirektor Walter Gropius 1926/1927 entworfen hatte. Mit Hilfe von mehr als einem Dutzend Filmprojektoren beabsichtigte er, »den Raum unter Film zu setzen«.
Studiengänge
fakultätsübergreifend, KuM
Dozenten
Prof. Henning Schellhorn (KuM)
SWS/CP
6 SWS
10 Punkte (KuM)
Sprache
D
Prüfungsleistung
Präsentation
Erstes Treffen
vorraussichtlich 10. Februar 2020
16:00 Uhr
Turnus
wöchentlich
Termin
vorraussichtlich Dienstags, 16:00 Uhr
Ort
n. Ankündigung